Viele Welse, eine Gefahr für's Gewässer 
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Bild: Wels aus dem Storchensee

In der Fulda und auch in den angebundenen Kiesweihern leben immer mehr Welse. Diese Fischart stellt bei erhöhtem Vorkommen eine Gefahr dar. Nicht nur die Lebensgemeinschaft der Fische im Gewässer ist gefährdet, sondern auch junge Wasservögel stehen auf seinem Speiseplan (sollen auch schon Schwimmern die Badehose ausgezogen haben).

Im Rahmen der "Fischereilichen Hege" ist es angebracht vermehrt auf Welsfang zu gehen um die Anzahl zu minimieren.

Besonders in der "gr. Grube Braach" leben viele Welse. Hier ist es im Monat Oktober möglich, selektiv auf Welsfang zu gehen.

Fulda-Renaturierung
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Viele Fließgewässer wurden in der Vergangenheit reguliert, d.h. für einen wirtschaftlichen Nutzen oder der Hochwasserregulierung ausgebaut. Der Nachteil waren Einschnitte im natürlichen Ökosystem und auch die Hochwasserregulierung funktionierte nicht wirklich.
Um die entstandenen Schäden wieder auszugleichen, werden an der Fulda Maßnahmen ergriffen, die der Natur eine Starthilfe für den ökologischen Rückbau geben.
 

Renaturierung heißt das Zauberwort für diese Projekte.

Nach einigen Jahren Erfahrung mit den Hochwasserschutzmaßnahmen zeigte sich an der Fulda, gerade in Rotenburg, daß diese Projekte Früchte tragen. Nicht nur die Überschwemmungen im Stadtgebiet wurden minimiert, sondern auch das Ökosystem reagierte mit einer steigenden Artenvielfalt.

Für die Fuldafische bedeuteten diese neuen Strukturen mehr artengerechten Wohnraum, sichere Plätze und Vermehrungsmöglichkeiten. Kieslaicher finden im Gewässergrund die unterschiedlichsten Körnungen für ihren Laich. Der Wechsel von schnell- und langsamfließenden Stellen stellt Aufenthaltsorte für angepaßte Fischarten zur Verfügung. Wer sich etwas Zeit nimmt das Gewässer zu beobachten sieht gerade im Frühsommer, in den verwirbelten Flachstellen, eine große Anzahl von Jungfischen.

Wo stehen wir als freizeitsuchende Angler, Fischer, Naturfreunde und Anglervereine. Die neuen Strukturen bedeuten nicht nur ein Geschenk, sondern auch neue Herausforderungen und Verantwortung. Wir brauchen uns jetzt nicht mehr um umfangreiche Besatzmaßnahmen zu kümmern, der Fisch reproduziert sich selbst. An den vielen neuen Plätzen können die unterschiedlichsten Angelmethoden ausprobiert werden. Auch wenn mal kein Fisch gefangen wurde, haben wir doch die Gelegenheit, die Natur um uns herum zu erleben.

Natürlich gibt es noch viel zu tun um z.B. die mit dem Hochwasser eingeschwämmten Nährstoffe zu minimieren.

Hier ist die Landwirtschaft gefragt, die Tonnen von Nährstoffen durch Gülle und anderen Dünger freisetzt und ungenutzt ableitet. Die Fulda nimmt während dieser Einträge unterschiedlichste Farben an, Fischnährtiere sterben ab und das Lückensystem der Kieslaicher wird verstopft.

Wir als Angler, Fischer, Vereinsmitglieder und Naturfreunde sollten Renaturierungsprojekte aktiv unterstützen und anstatt den einfachen Weg über immerwährende Kritik zu wählen, konstruktiv mitarbeiten, um unsere Freizeiträume natürlich zu gestalten.

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AV Rotenburg a.d.Fulda 1928 e.V.

  

Unser Verein gehört zu den grossen Fischereivereinen im Fuldatal. Angelfischern stehen ca. 50 ha Gewässerfläche zur Verfügung. Aktiver Naturschutz sorgt für eine hohe Artenvielfalt im und am Gewässer. Jugendliche lernen über das Angeln die verantwortungsvolle fischereiliche Hege- und Umweltarbeit. Neben dem Castingsport gibt es noch jede Menge geselliger Aktivitäten die von der Jugendgruppe und den Senioren veranstaltet werden. 

An unseren Storchenseen verbringen nicht nur Angler ihre Freizeit. Erholungssuchende Menschen nutzen die schöne Anlage. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. 

Anglerheim

Bewirtschaftung: Günter- und Doris Schmitz
Öffnungszeiten: Mittwoch-Samstag 14:00 - 19:00 Uhr, Sonntag 10:00 - 19:00 Uhr
Telefon: +49 6623 4053641

Vereinsführung

Vereinsanschrift
Anglerverein Rotenburg a.d.Fulda,
Rotenburger Str. 6
36211  Alheim-Niedergude
Germany
 
Vorsitzender
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Telefon +49 6623 3168
Stellvertreter
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Telefon +49 6623 6785
Kassierer
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Telefon +49 6623 913252
Schriftführer
Christopher Nöding
 
Naturschutz
Lothar Schleicher
 
Jugendleiter
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Telefon +49 6623 6785
Hauptgewässerwart
Wolfgang Kropp